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Generalversammlung Feuerwehr Robern


Auf ein ganz besonderes Jahr blickten die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Robern bei ihrer Generalversammlung zurück. Ganz besonders deshalb, weil man gleich 18 Mal im Einsatz war und weil gleich elf Aktive das Bronzene Leistungszeichen ablegten. „Und das macht man nicht mal nebenbei“, so Kommandant Marco Konrath, sondern es erfordert viele separate Übungsabende. Aber, so der Kommandant der selbst auch bei den „Bronzenen“ dabei war, es fördert auch die Kameradschaft.

 

Die ist bei den 16 aktiven Feuerwehrmännern und der aktiven Alterswehr eh gut, wie der Kommandant gleich nach der Begrüßung der Anwesenden, darunter Fahrenbachs Bürgermeister Jens Wittmann, Ortsvorsteher Uwe Kohl und Gesamtkommandant Berthold Schäfer bemerkte. Die alle nahmen dann den informativen und mit viel feinsinnigem Humor gespickten Jahresbericht von Schriftführer Klaus Münch zur Kenntnis. Er erläuterte alle Übungsinhalte, erinnerte an die Einsätze, die Mitwirkung bei örtlichen Veranstaltungen, das eigene Schlachtfest die Teilnahme am Rescue-Day und natürlich an die Ablegung des Bronzenen Leistungsabzeichens. Klar, dass Münch da auch die verdiente „Feier danach“ nicht unerwähnt ließ. Zusammenfassend ein intensives Feuerwehrjahr, so die Bilanz des Chronisten.

 

Lorenz Jehl verlas danach den positiven Kassenbericht und so konnte Erwin Bauer auch im Namen seines kassenprüfenden Kollegen Udo Galm die Entlastung beantragen.

 

Kommandant Marco Konrath, der kurz nochmal die Einsätze bei Bränden und Unfällen beleuchtete, dankte seinen Männern für den Einsatz zum Wohle anderer. „Toll, wie ihr und etliche Unterstützer in der zweiten Reihe, die Vorbereitung für das Leistungsabzeichen bewerkstelligt habt,“ so Konrath. Die Feuerwehr Robern hat einen hervorragenden Ausbildungsstand, denn 30 Übungen (incl. LAZ) zahlen sich halt doch aus, so Konrath. Zudem nutze man die Möglichkeit externer Schulungen. So haben er und Manuel Roos zuletzt ein Türöffnungsseminar besucht.

 

Foto: Uwe Köbler

 

Dennoch forderte der Kommandant dazu auf, die Nachwuchsproblematik nicht aus den Augen zu verlieren. Es gelte neue, junge Kräfte für den Dienst am Nächsten in der Feuerwehr zu begeistern. Allerdings bleibt die Frage wie man vermittelt, dass Feuerwehr nicht nur gemeinnützig ist, sondern auch mächtig viel Spaß macht?

 

Dass die Roberner Wehr eine supermotivierte Truppe ist, auf die die Bürgerschaft stolz sein kann, erklärte danach Bürgermeister Jens Wittmann. Er sprach von einem sichtbar guten Zusammenhalt der Männer um Marco Konrath und lobte die Zusammenarbeit von Wehr und Gemeinde. Die Gemeinde, so Wittmann, weiß was sie an den Feuerwehren hat, die natürlich auch zum kulturellen Leben einen wichtigen Beitrag leisten. „Wir wollen deshalb die Feuerwehren und das DRK auch in den Mittelpunkt des gemeindlichen Ehrungsabends am 24. April 2020 stellen“ so Wittmann der zusagte auch bei jedweder Werbemaßnahme um neues Personal mitzuarbeiten.

 

Gesamtkommandant Berthold Schäfer sah in der Roberner Feuerwehr eine gut ausgebildete Truppe die auf eine gute und moderne Ausstattung bauen kann. Es freue ihn, dass immer wieder Lehrgänge auf Kreisebene genutzt werden um neue Kenntnisse in die Gruppe zu bringen. Ein Lob ging an das Leitungsteam mit dem er oft auf dem „kurzen Weg“ kommuniziere. Auch Schäfer ging auf die Nachwuchsproblematik ein, denn personell sei man schon am Limit. Außerdem berichtete Schäfer von den Aktivitäten und personellen Änderungen auf Kreisebene. Die Großübung 2020, so der Gesamtkommandant, wird an der Schule in Fahrenbach stattfinden.

 

Ortsvorsteher Uwe Kohl zeigte sich beeindruckt von dem, was die Feuerwehrler im zurückliegenden Jahr geleistet haben. „Eine kleine Wehr, die in großer Zahl zum Leistungsabzeichen antritt, macht schon stolz“, so Kohl, der dafür dankte, dass die Wehr bei allen dörflichen Veranstaltungen präsent ist und kurz gesagt der Bevölkerung einfach ein gutes Gefühl gibt. Kommandant Marco Konrath dankte für die lobenden Worte und nutzte dann das Podium, um mit einem Präsent denen zu danken, die das ganze Jahr über ohne großes Aufheben, „den Laden einfach am Laufen“ halten, wie Fritz Wagner, Gerd und Norbert Neukirchner, Lorenz Jehl und Berthold Schäfer, sowie Torsten Roos und Peter Galm, die „Vorzeige-Maschinisten“ der Feuerwehr.


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