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Bericht zur Gemeinderatssitzung am 26.10.

 

Eine kurze Tagesordnung, geprägt von einem wichtigen Punkt, so leitete Bürgermeister Jens Wittmann die Sitzung des Fahrenbacher Gemeinderates ein.  Der zitierte „wichtige Punkt“ ist die Planung der „Dorfscheune“ samt Dorfplatz im Zentrum von Fahrenbach.

Im Rahmen der Innerortsentwicklung Fahrenbach hat sich der Gemeinderat Fahrenbach ja dafür entschieden, eine große historische Altscheuer samt dem dazugehörigen „Odenwald-typischen“ landwirtschaftlichen Nebengebäude dem sog. „Bäile“ auf dem ehemaligen Gelände „Linninger“ zu erhalten. Das markante Gebäude soll „aufgepeppt“ werden ohne den Charakter zu verlieren, um dann den örtlichen Vereinen wie der DRK-Bereitschaft als auch dem Heimatverein und dem historischen Gemeindearchiv eine neue, zentral gelegene Heimat zu geben.

 


Die Pläne für das Projekt unter dem Arbeitstitel “Dorfscheune“ erarbeitete das örtliche Architekturbüro Nohe. Ebenerdig befindet sich eine Halle, in der die zwei Einsatzfahrzeuge des DRK eingestellt werden können, die aber auch jederzeit einer Nutzung für ein Vereinsfest zugeführt werden kann. Nebenan schließt sich ein Vereinsraum an, der neue Möglichkeiten für die örtliche Vereinswelt, die Musikschule, die Volkshochschule und den Weihnachtsmarkt bietet oder auch mal – in Ermangelung einer Gaststätte am Ort- für „Stammtische genutzt werden kann. Auf der Tenne wird das historische Gemeindearchiv untergebracht und es entsteht ein weiterer Raum, der mittels einer Faltwand in Bereich der Empore deutlich erweitert werden kann. DRK, Heimatverein aber auch andere Gruppen bzw. musische Vereine können hier zentral am Ort zusammenkommen. Blickfang soll die Glasfassade zur Hauptstraße hin werden die für helle, lichtdurchflutete Räume sorgt. Insgesamt, so Wittmann soll die Dorfscheune eine Ergänzung zum Bürgerzentrum am Limes sein. Eingeplant ist im Parterre übrigens auch eine Toilette die behindertengerecht separat von außen zugängig ist. Die geplanten Kosten für das Projekt das, so die Meinung aller, ortsbildprägend werden wird, liegen bei etwa einer Million Euro. Derzeit, so der Bürgermeister, klopfe man grade die möglichen Fördertöpfe ab um eine optimale Bezuschussung zu erhalten.

 

Foto: Uwe Köbler


Der Gemeinderat stand den vorgelegten Plänen positiv gegenüber. Redebedarf gab es lediglich bei der Gestaltung der Fläche rund um die Dorfscheune. Ein Platz als dörflicher Treffpunkt in den eine neue Bushaltebucht samt Wartehäuschen und auch eine E-Mobil-Ladstation integriert werden soll. Da, so Wittmann, werde man die vorgebrachten Anregungen der Räte in die Detailplanungen aufnehmen.

 


Ein Detail der Innerortsentwicklung wurde dann besprochen. Es geht um den bei „Insidern“ sehr beliebten Fußweg zwischen Fliederstraße und Dorfzentrum. Diesen Weg, so Wittmann, will man erhalten und habe deshalb mit den Angrenzern eine akzeptable Lösung erarbeitet, die beiden Seiten gerecht wird. Alle Räte sahen dies auch so. Nach der Zustimmung zu einem Baugesuch (Garagenbau in Robern) erläuterte der Bürgermeister noch die aktuelle Corona-Situation. „Wir haben Verantwortung übernommen und deshalb - auch mit Blick auf die Nutzung der Hallen durch Schule und Kindergärten - jeglichen Trainings - und Probebetrieb in den gemeindlichen Hallen und Räumen eingestellt“. Einzig die BBV-Veranstaltungen in allen Ortsteilen zum Thema Glasfaser werden wie geplant, allerdings mit Anmeldepflicht und 50-Personen-Beschränkung, in den DGHs durchgeführt. Durchgeführt wird außerdem die Gedenkfeier am Volkstrauertag, dieses Mal in Fahrenbach am Kriegerdenkmal.

 


Corona wirkt sich wohl auch auf die Landtagswahl im März aus, und so wird das Wahllokal Rathaus Fahrenbach aus platztechnischen Gründen diesmal vom Bürgerzentrum am Limes abgelöst. „Hier haben wir einfach mehr Raum und können die Abstände einhalten“ so der Bürgermeister. Unfreiwillig Abstand müssen Fußgänger oft von Gehwegen halten, weil der von Büschen und Sträuchern überwuchert ist. Hier, so die Anregung aus dem Gremium, muss dringend an die Einsicht der Grundstücksbesitzer appelliert werden.

 


Zustimmenden Applaus war dann in der „Sitzungshalle“ zu hören. Den gab´s zum einen für Gemeinderat Berthold Schäfer, der sich für die Sanierung der Dorfwaage Robern ehrenamtlich engagiert und die Arbeiten koordiniert und den Ortschaftsrat Robern im Ganzen, der aktuell die Buchwaldhütte, ein beliebter Treffpunkt auf Roberner Gemarkung, mit Holz- und Streicharbeiten instand setzt. Weniger erfreulich war dagegen, das bei der Serie „Rathausrunde“ in der RNZ bei der Nennung örtlicher Infrastruktur die Römer-Apotheke „durchgerutscht“ war. Bürgermeister Wittmann nutzte die Gelegenheit nochmal, zu betonen, dass die Gemeinde stolz sei, die Römer-Apotheke mit deren Besitzerin Lisa Laubinger und ihrem Team am Ortseingang von Fahrenbach zu haben.

 


Von Seiten der Zuhörer wurde dann noch die „Fluchtwegsituation“ in der Grundschule angesprochen und der Einbau von Boilern für die aktuell geforderte Handhygiene angeregt.


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