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Bericht zur Gemeinderatssitzung am 14.12.

 

Nein, Corona war nicht der Grund, dass es bei der jüngsten Gemeinderatssitzung nach einer halben Stunde zu einer außerplanmäßigen „Lüftungspause“ kam. Allerdings war das technische Problem mit der Bildpräsentation auch bald gelöst und Bürgermeister Jens Wittmann konnte die Informationen wie gewohnt für Räte und Bürger präsentieren.

Und Bürger waren trotz Corona einige gekommen, die sich vor allem für den Punkt „Bebauungsplan Feldbrunnen II“ interessierten. Nach einleitenden Hinweisen übergab der Bürgermeister das Mikrofon an Jürgen Glaser vom Planungsbüro IFK der zunächst die Entstehung des Baugebietes Feldbrunnen quasi vom Regionalplan bis hin zum konkret werdenden Bebauungsplan erläuterte. Heute, so Glaser geben die Gemeinderäte den Startschuss für das formelle Verfahren, beginnend mit der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange. „Transparenz ist Trumpf“, so die Maxime der Planer und der Gemeinde bei der Erschließung von 37 Wohnbaugrundstücke mit einer mittleren Größe von 6,5 Ar. Die Zufahrt zum Gelände, das insgesamt 3,5 Hektar umfasst, wovon 2/3 Nettobaufläche werden, erfolgt per Abbiegespur von der L525 her. Die Anbindung an die bestehende Bebauung erfolgt mittels Fuß- und Radweg vom drei Metern Breite. Bei der Gestaltung der Dachformen und Ziegelfarben bietet man ein breites Spektrum, so Glaser und auch bei der Baukörpergestaltung (Einzel- und Doppelhäuser) haben die Bauherren einige Optionen. Von Ratsseite wurde zudem angeregt baugebietsnah einen Spielplatz anzulegen. Nach der Beantwortung von Nachfragen aus dem Gremium gab der Gemeinderat dann einstimmig den oben erwähnten Startschuss für das Planverfahren. „Interessenten für die Bauplätze gibt es genügend “ so der Bürgermeister, genau wie für den letzten freien Platz im Gewerbegebiet „Rödern“ am Ortseingang von Fahrenbach. Letztlich, so die Entscheidung des Gemeinderates, wird der Platz zur geplanten Erweiterung des bestehenden Betriebes JS Zerspantechnik zum ortsüblichen Preis verkauft. Parallel dazu sind bei der Verwaltung schon erste Schritte unternommen worden um weitere Gewerbeflächen in diesem Bereich zu erschließen.

 


Nach der Zustimmung zu einem Baugesuch galt es dann Zuschussanträge der Sportvereine VfR Fahrenbach und SV Robern zu behandeln. Beide Clubs haben an ihren schmucken Sportanlagen einiges investiert und haben auf Basis der geltenden Vereinsförderrichtlinien jetzt Zuschussanträge eingereicht. Auf Fahrenbachs Höhen wurden durch den VfR u.a. die Rasenfelder instandgesetzt, Zäune erneuert und eine Beregnungsanlage installiert. Dafür wird dem Verein ein Zuschuss von 3500.-€ überweisen, und 1.200 € gibt`s noch für zusammen mit dem SV Robern beschafften Rasenstriegel. Noch mehr steckten die Macher des SV Robern in die Vereinsinfrastruktur. Es stand eine umfangreiche Fassadensanierung an und auch die Wasser- Abwasserleitungen samt Pumpschächten galt es zu erneuern. Zudem wurde das Bereich vor dem Sportheim neu gepflastert und auch die Tribüne wurde zuschauerfreundlich „wetterfest“ gemacht. Große Investitionen die von Gemeindeseite mit einem Zuschuss von 25.000€ bedacht werden. In diesem Zusammenhang dankte Jens Wittmann allen Vereinen für das Engagement. „Der große Wert einer intakten Vereinskultur hat man jetzt während der Corona-Krise wieder mal erkannt.“ Bleibt zu hoffen, dass an den auf Vordermann gebrachten Sportstätten bald wieder sportliches Leben einkehrt.

 

Foto: Uwe Köbler

 

Immer am Jahresende muss der Gemeinderat die Annahme von Spenden formell beschließen. In diesem Jahr gingen etwa 2.200 € ein, die überwiegend dem Kommunalen Kindergarten Fahrenbach zugedacht waren. Bedingt waren die durch die „Nähaktion“ von Alltagsmasken.

 

Zur Gemeinde gehören auch die Zweckverbände für Wasser und Abwasser. Jens Wittmann nutzte die Gelegenheit aus deren Gremien zu berichten. So wurde im Abwasserbereich in eine Geschieberückhaltestation, Sanierung der Rechen und das RÜB investiert, beim Wasserzweckverband war die Beschaffung einer Ultrafiltrationsanlage notwendig. All diese dringend notwendigen Investitionen und die Erhaltung der Kanal- und Wasserleitungsnetze machen zusammen mit den regelmäßigen Betriebskosten ab dem kommenden Jahr (wie in anderen Gemeinden) deutliche Gebührenerhöhungen voraussichtlich unumgänglich, so der Bürgermeister weiter. Derzeit kalkuliere man noch, so dass die endgültigen Gebührensätze noch nicht feststehen. Außerdem plane man die Einführung von monatlichen Grundgebühren, abhängig von der jeweiligen Zählergröße. Damit würden aber die regelmäßigen Kosten für den turnusmäßigen Zählerwechsel entfallen, die bisher der Anschlussnehmer selbst getragen hat.

 

Foto: Uwe Köbler

 

Natürlich war auch die Corona-Pandemie ein Thema. Bürgermeister Wittmann erinnerte an die laufenden Hilfsprogramme, erläuterte die Notbetreuung von Schule und Kindergarten und bat alle sich bei der Zahl der Kontakte zurück zu nehmen. Deshalb werde ab dem kommenden Montag im Rathaus und im Bauhof nur auf „Sparflamme“ gefahren. Für dringenden Fällen seien die Mitarbeiter aber erreichbar.

 

Der Bürgermeister ging dann nochmal kurz auf das besondere Jahr 2020 ein, in dem Mittel in Straßensanierungen, die Innerortsentwicklung, das Regenüberlaufbecken und in die Arbeiten zur Digitalisierung der Grundschule flossen. Gänzlich ohne Eintrag blieb die Rubrik Jubiläen und Feste. „Haltet durch“ so die Aufforderung des Bürgermeisters an die vielen Vereine im Ort. Leicht rückläufig ist die Einwohnerzahl die aktuell bei 2.755 liegt. 1344 Menschen wohnen in Fahrenbach, Robern hat 670 und Trienz 741 Einwohner. 18 Mal konnten Glückwünsche zur Geburt übermittelt werden, und 16 Mal wurde in Fahrenbach „ja“ gesagt. 50 Mitbürger sind leider verstorben.

 

Von Ratsseite wurde dann noch die Problem außerorts freilaufender Hunde angesprochen. Da gab es der Vergangenheit schon einige Vorfälle, weil freilaufenden Hunde von ihren Besitzern nicht adäquat kontrolliert werden konnten. Appelle an die Hundebesitzer seien leider verpufft, so die weitläufige Meinung und so werde man in einer der nächsten Sitzungen weitere Möglichkeiten prüfen. Auch am Naturschutzgebiet Roberner See, wo Hunde generell nicht von der Leine gelassen werden dürfen, werden vermehrt Zuwiderhandlungen festgestellt.

 

Mit dem Dank an alle Mitarbeiter, den Gemeinderat, die Ortschaftsräte und vor allem an die Bürgerschaft für das gute konstruktive Miteinander schloss Bürgermeister Jens Wittmann dann die Sitzung mit den besten Feiertagswünschen und der Hoffnung auf ein gesundes und gesellschaftlich besseres 2021.


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