Aktuelles aus dem Bürgermeisteramt

Weihnachtsmarkt Fahrenbach

„Endlich ist es soweit und wir können im dritten Versuch wieder einen Weihnachtsmarkt eröffnen“, so strahlte ein glücklicher Daniel Eppel am Samstagnachmittag bei der Eröffnung des 27. Fahrenbacher Weihnachtsmarktes. Die beiden Jahre zuvor, so Eppel, mussten wir – einmal sogar ganz kurzfristig- absagen und deshalb sei der „Re-Start“ für ihn und seine Freunde aus der Fördergruppe Weihnachtsmarkt so ein tolles Erlebnis. Dass so ein Re-Start auch so seine Probleme mit sich bringt verhehlte Daniel Eppel nicht, doch der Begeisterung für die gute Sache taten die keinen Abbruch. So musste man diesmal seine Glühweintasse kaufen und konnte die deshalb auch mit nach Hause nehmen. Zudem sagten kurzfristig einige Standbetreiber ab, was den Umfang des Warenangebotes halt auch etwas schmälerte. Dennoch, so Eppel, sei das Weihnachtsmarkterlebnis mit Glühweinduft, leckerem Essen - neu war ein veganes Chilli – und vor allem viel persönlicher Begegnung gegeben. Und noch eine gute Kunde gleich zu Beginn, so der Sprecher des Vereins, die Preise habe man stabil gehalten. „Bleibt länger da, trinkt einen Glühwein mehr, dann haben alle was davon. Und einfacher als mit Spaß, guter Laune, Essen und Trinken Gutes zu tun, kann es ja gar nicht mehr werden“, so Eppel. Der Erlös des 27. Marktes geht nämlich wie immer an Bedürftige in Fahrenbach und der näheren Umgebung. Kräftigen Applaus gab´s für die Bemerkung von Eppel, dass die „erste Generation der Fördergruppe“, die jetzt den Jungen mit Rat und Tat zur Seite steht, bislang schon rund 315.000.-€ an 125 verschiedene Empfänger verteilen konnte. Jährlich bedacht wird übrigens auch das Seniorenheim Fahrenbach. Dort spielten die Frauen und Männer des Evang. Posaunenchores Fahrenbach-Trienz ein Platzkonzert, ehe sie mit ihren Klängen unter Leitung von Michael Heiß den Markt musikalisch eröffneten.

Bei seiner Begrüßung setzte Daniel Eppel bewusst die Standbetreiber an vorderste Stelle. „Ohne euch wäre der Weihnachtsmarkt nicht machbar“, so ein dankbarer Vorsitzender, der auf das Angebot von weihnachtlicher Deko, Bastelideen, kleinen Geschenken, selbst hergestellten Likören oder „Gutsele“ verwies. Natürlich war auch wieder eine Abordnung aus Heiligengrabe angereist um ihre Region und deren Spezialitäten zu präsentieren. Mit dabei, neben dem Heiligengraber Bürgermeister Holger Kippenhahn auch der dortige stv. Landrat Egmont Hamelow, der erklärte, das für ihn die Weihnachtszeit erst beginne, wenn er die Stimmung auf dem Fahrenbacher Weihnachtsmarkt aufnehme. Holger Kippenhahn stellte sein Grußwort unter das Zeichen des Friedens, das von einer solchen Veranstaltung ausgehen solle. „Da passt unser „Mord & Totschlag“ ja nicht ins Bild, so der Bürgermeister augenzwinkernd, doch das mitgebrachte und mittlerweile beliebte Starkbier heißt nun mal so. Die Grüße aus Limbach und Ortsteilen überbrachte Bürgermeister Thorsten Weber. Man freut sich jedes Jahr auf den Fahrenbacher Markt, den mittlerweile ja auch eine Gruppe aus Wagenschwend mit Tee, Feuerzangenbowle und Langosch bereichert. Fahrenbachs Bürgermeister Jens Wittmann, der gleichzeitig Mitglied der Fördergruppe und Schirmherr ist, dankte allen Ausstellern und vor allem seinen Kollegen für die immense Arbeit in Vorbereitung, Durchführung und Auf- und Abbau des Marktes. Zwar sei man mittlerweile eingespielt, dennoch gibt es immer wieder neue Herausforderungen. So falle diesmal Kurt Rösch aus, der auf Madeira seinen 70. Geburtstag feiert, so Wittmann und deshalb hat halt Siegfried Eppel die Raclette-Bude übernommen. „So sieht Teamgeist aus“, erklärte Wittmann, der dann den 27. Weihnachtsmarkt offiziell von der Leine ließ. Flugs wurde es voll auf dem Sparkassenvorplatz und vor der Kirche, wo Beiträge der Grundschule und die Balladen von Peter Rupprecht die Highlights an einem „Glühwein-geeigneten“ Weihnachtsmarkt-Samstag waren. Lange standen Besuche dicht an dicht und es war teilweise schon eine Kunst mit Glühwein oder Punsch da durch zu kommen.

Für die Weihnachtsmarktler war die Nacht danach sehr kurz, denn es galt schon früh das Festgelände für die Sonntagsgäste herzurichten. Und auch für die war bei trockenem und kaltem Wetter einiges geboten. Nach einem ökumenischen Gottesdienst traten Chöre und Musikgruppen der Gesamtgemeinde auf, die Kindergärten zeigten ihr Erlerntes, der Ballonzauberer Jeremy war vor Ort, zwei Nikoläuse brachten Süßigkeiten unters Volk und abends sorgte die Tombola nochmals für ähnliche Spannung wie später beim WM-Spiel des deutschen Teams. Am Ende konnten die Fördergruppe zufrieden resümieren: Alles lief super und störungsfrei ab. Die Leute waren gut drauf, die Helfer top motiviert und so blieb über beide Tage die Stimmung hervorragend. Kurz gesagt ein Markt der dem Vereinsmotto „Es gibt nichts schöneres als anderen Menschen Freude zu schenken“ vollauf gerecht wurde.

Weihnachtsmarkteröffnung
Weihnachtsmarkteröffnung