Aktuelles aus dem Bürgermeisteramt

30 Jahre Gemeindepartnerschaft Fahrenbach - Heiligengrabe

Über das „verlängerte Wochenende“ machten sich 34 Fahrenbacher auf die Reise in die 670 Kilometer entfernte Partnergemeinde Heiligengrabe. Grund für die Tour ins Brandenburgische war das 30-jährige Partnerschaftsjubiläum, das die Gemeinde Fahrenbach und Heiligengrabe im Jahr 2022 feiern dürfen. „Dass alles schon 30 Jahre her ist kann man ja fast nicht glauben,“, so Partnerschafts-Urgestein Horst Walter, einer der ältesten Teilnehmer der Tour von aktuellen und ehemaligen Mandatsträgern und Bediensteten.   
„Brückentag“ bedeutet in der Regel auch viel Verkehr und so erforderte auch die Hinfahrt ihren zeitlichen Tribut. Allerdings überwog bei allem Ärger über diverse Staus in denen der Bus vom Omnibusbetrieb Mechler zu stehen kam, die Vorfreude auf drei schöne Tage und den persönlichen Kontakt mit den Freunden aus dem Osten Deutschlands.

Gleich am ersten Abend traf man sich nach der Begrüßung durch Bürgermeister Holger Kippenhahn, und den früheren Bürgermeister Reinhard Preuß sowie dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Hans-Heinrich Grünhagen im Hotel in Falkenhagen um sich im privaten Rahmen persönlich und kommunalpolitisch auf den neusten Stand zu bringen oder aber in Erinnerungen an die vielen gegenseitigen Besuche in den letzten drei Jahrzehnten zu erinnern. Am zweiten Tag durften die Teilnehmer aus Fahrenbach, Robern und Trienz die Landschaft zunächst mal die aus 14 Ortsteilen bestehende Partnergemeinde in Augenschein nehmen ehe der Bus in Richtung Schwerin rollte. Eine Stippvisite im dortigen Schloss, ein Rundgang durch die Stadt und eine Fahrt auf dem Schweriner See - die Fahrenbacher waren begeistert. Der dritte Tag der Jubiläumstour stand ganz im Zeichen der der Einweihung des Bürgerhaus Pavillon in Heiligengrabe und den offiziellen Feierlichkeiten zum Partnerschaftsjubiläum. Erfreulich, so die Teilnehmer, dass die offiziellen Reden auf ein Mindestmaß begrenzt waren und der persönliche Kontakt, sowie der gemeinsame Spaß im neuen Bürgerhaus Pavillon im Vordergrund stand. 1,2 Millionen so, Holger Kippenhahn habe man investiert um der Bevölkerung im größten und namensgebenden Ortsteil eine Möglichkeit für Feiern und Zusammenkünfte zu bieten. Vereinsfeste, private Feiern, alles sei möglich. Und dass das Konzept gelungen ist zeigte sich gleich bei der Partnerschaftsfeier zu der natürlich auch Fahrenbachs Bürgermeister Jens Wittmann nicht mit leeren Händen gekommen war. Er übergab eine Wanduhr an Christian Jungbluth den Vorsitzenden des Vereins Dorfleben, der künftig den Bürgerhaus Pavillon betreibt. „Die Uhr und der Jubiläumsschriftzug erinnert euch bei jedem Blick drauf, dass wir auch weiterhin etwas für unsere Gemeindepartnerschaft tun wollen und müssen. Unsere Gemeindepartnerschaft ist nämlich in den letzten drei Jahrzehnten zu einer Gemeindefreundschaft geworden“, so Wittmann. Der Applaus von Fahrenbachern und Heiligengraber zeigte, dass er damit sprichwörtlich „ins Schwarze getroffen“ hatte. Klar, dass der abwechslungsreiche Tag bei bestem Wetter im neuen Bürgerhaus auch dazu beitrug den Vorsatz „die Partnerschaft weiter zu entwickeln zu vertiefen“ in die Tat umzusetzen.

Am Sonntag wurde noch das Klosterstift Heiligengrabe, das Wahrzeichen der Partnergemeinde mit dem imposanten Kreuzgang in Augenschein genommen, ehe man sich wieder auf den langen Rückweg (Stichwort “Brückentag“) machte. Zwar kam man erst spätnachts in Fahrenbach an, doch alle Teilnehmer waren sich einig, dass die erste Phase der Jubelfeierlichkeiten zum 30-Jährigen rundum gelungen war. Hier vor Ort werden die drei Jahrzehnte der Partnerschaft übrigens am 02. und 03. Oktober 2022 im Rahmen des Kindergartenfestes gefeiert. Apropos Kindergärten. Deren gute Verbindung ist eine echte Säule der Partnerschaft wie Bürgermeister Jens Wittmann erklärte. Die stärkste Säule aber ist ja bekanntlich er selbst, denn für ihn war die Fahrt nicht nur eine offizielle Tour sondern auch ein Besuch bei der Verwandtschaft. Jens Wittmann`s Frau Simone stammt ja aus Heiligengrabe!