Aktuelles aus dem Bürgermeisteramt

Infos zur DRK-Bereitschaft Trienz

In einem umfangreichen Artikel wurde in der Wochenendausgabe der RNZ (7./8.1.23) über die Arbeit der Trienzer DRK Helfer vor Ort berichtet. Trienz hat eine von neun „Helfer-vor-Ort“-Gruppen (HvO) im DRK-Kreisverband Mosbach. Diese neun Gruppen sind 2022 insgesamt zu 1301 Einsätzen (Buchen 756) gerufen worden. Schnell vor Ort und kompetent – das sind die „Helfer vor Ort“. Ausgebildet als Sanitätshelfer, Rettungs- oder Notfallsanitäter, sind sie bei Notfällen zur Stelle und ergänzen die Rettungskette. Mit „qualifizierten basismedizinischen Maßnahmen“ überbrücken sie die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes oder des Notarztes. Heißt konkret: Sie können lebensrettende Maßnahmen ergreifen, wenn die hautberuflichen Retter noch auf der Anfahrt sind. Da kann es gerade auf dem Land mit den großen Entfernungen um entscheidende Minuten gehen. Das Besondere an diesen qualifizierten Ersthelfern: Sie engagieren sich ausschließlich ehrenamtlich. Öffentliche Zuschüsse gibt es nicht, auch die laufenden Kosten beispielsweise durch Benzin, Fahrzeuge, Verbrauchsmaterial, Betriebsstoffe und Instandhaltung für Fahrzeuge zahlen die Retter, beziehungsweise ihre Organisation selbst.

In Fahrenbach kann sich die DRK-Gruppe der Unterstützung der Gemeindeverwaltung um Bürgermeister Jens Wittmann und des gesamten Gemeinderates sicher sein. So hat die Gemeinde erst kürzlich die Kosten für einen neuen mobilen Defibrillator übernommen und stellt den Männern und Frauen um Bereitschaftsleiter Jan Albrecht und dessen Kollegin Diana Nerpel auch Übungsräume und Garagen zur Verfügung. Dafür sind wir sehr dankbar, erklärt der in Fahrenbach wohnende Bereitschaftsleiter Jan Albrecht, und verweist auf das gute Miteinander von DRK und Kommune. Das hat sich auch in der Coronazeit, u.a. bei der Bereitstellung von Testmöglichkeiten, gezeigt. Alarmiert wird über die Rettungsleitstelle. Die 24-Stunden-Bereitschaft gewährleistet in Fahrenbach eine „gute Truppe“ von zwölf Frauen und Männern. Die Einsatzzahlen steigerten sich kontinuierlich auf 78 Einsätze in 2021. Mindestens dreimal im Jahr ist da auch eine lebensrettende Reanimation notwendig.

Die Trienzer „Helfer vor Ort“ haben ein eigenes Fahrzeug, eigene Räume haben die Helfer (noch) nicht. Sie treffen sich einmal im Monat im Dorfgemeinschaftshaus in Trienz zum Übungsabend. Wie die meisten HvO-Teams freut sich auch die Gruppe in Trienz über neue Mitglieder. Wer Lust auf diese Aufgabe hat, kann sich gerne melden.